Chris und Will haben mich am am Mittag des 22.06.2008 zum Flughafen Dunedin begleitet. Die Abreise stand an. Die Party die Nacht zuvor hat uns alle drei schon sehr mitgenommen. Ich war der einzige der nicht dort übernachtet, sondern zurück ins Flat ist, weil ja für mich die große Reise bevorstand. Über Wellington nach Auckland und dann nach Los Angeles. In LA ist erstmal ein Stop für zwei Nächte eingeplant. Mal wieder war die Fortuna der Lüfte mit mir. Der Sitzplatz neben mir war auf allen Flügen bis LA frei, genau wie schon von Cairns nach Sydney und von Sydney nach Christchurch.
In LA angekommen (früher als in Dunedin losgeflogen, wegen der Zeitumstellung) habe ich mich erstmal im schönen Vorort El Segundo – indem auch mein Hotel lag – umgesehen. Den Strand habe ich leider nicht erreicht. Nach einer (für meine Verhältnisse mittlerweile) luxuriösen Nacht kaufe ich mir eine Stadtkarte und lasse mich mit einem Taxi in die City fahren (23.06.2008 ). Dort wandere ich den gesamten Sunset Boulevard entlang. Am Anfang ist er übrigens sehr unspannend und erst später wird er so wie man ihn sich vorstellt. Hier fängt auch die Route 66 an.
Vorbei an Scientology kommt man nach Hollywood, aber um die großen Buchstaben richtig sehen zu können muss man schon einen kleinen Abstecher auf einen Hügel machen.
Auf dem Hollywood Boulevard sieht man die Sterne die bekannte oder auch unbekannte Personen verewigen sollen.
Der Sunset Boulevard geht immer weiter bis nach Beverly Hills. Sehr dekadent was dort abgeht. Da fragt mich so eine typische Amerikanerin in einem Park doch, ob ich da arbeiten würde. Wie ein Gärtner sah ich jedenfalls nicht aus. Und dann habe ich tatsächlich noch eine Berühmtheit getroffen. Zumindest sein Auto. Ich denke, dass hier kann nur einer sein:
Nach dem Rückweg, wieder mit einem Taxi, bin ich noch zum Strand gelaufen. Eine kleine Überraschung wartete dort auf mich. Ich dachte immer Baywatch wäre eine Fernsehlegende. Es gibt sie allerdings wirklich. In ihren roten Hosen suchen sie nach halbnackten Mädels (oder ein bestimmter vielleicht auch nach Alkoholresten). Diese komischen roten Bojen immer griffbereit.
Ja so sollte nun die Reise zu Ende gehen (24.06.2008 ). Die mysteriöse Biotech-Geschichte hat sich auch aufgelöst. Wie einige von Euch schon angedeutet haben wird es wohl ein gutes Ende nehmen und das hat es. Ein A+ in einem Fach von dem ich dann doch anscheinend ein wenig Ahnung zu scheinen haben. Da freut man sich.
Noch mehr freut man sich allerdings, wenn man von seinem Schatz am Flughafen abholt wird. Nach einem sehr ätzenden Flug (mit United), aber dafür direkt nach Frankfurt, komme ich einen Tag später (am 25.06.2008 ) an und Verena wartet schon auf mich. Ja, es ist schon komisch wieder auf der richtigen Seite der Strasse zu fahren und das Jetlag ist enorm. Aber die Heimat fühlt sich auch wieder sehr gut an.




