Dunedin, University of Otago, Anreise

By zagglimkiwiland

So Leute, wie versprochen habe ich jetzt endlich damit angefangen einen Blog zu schreiben. Leider kam ich wegen diverser Umzüge nicht dazu. Genau genommen, habe ich jetzt mein viertes Flat bezogen. Zuerst im Motel – gut das war klar, das war nur temporär – und da musste ich auch schon nach dem ersten Tag von einem Flat in ein anderes ziehen. Dann hab ich einen gemütlichen Kellerraum angemietet, leider zu ruhig. Kein Tisch, kein Stuhl, nur ein Raum mit zwei Betten. Das Ganze dann auch noch sehr weit entfernt von der Uni in „Pine Hill“ – klingt gut, ist es aber nicht. Zu guter Letzt bin ich dann im Studentenwohnheim untergekommen in einem netten 5er Flat. Doch bis es dazu kam, musste ich noch einige Hindernisse überwinden. Z.B. leiten einen hier manche Schilder, an die unmöglichsten Orten. Da hatte ich eine schöne Liste mit freien Wohnungen bzw. freien Plätzen in WGs, da seh ich in der Stadt ein Schild, welches mich genau zu einer der gesuchten Strassen führen sollte. Doch zunächst ging es zu einem kleinen und fast vollkommen zugewachsenen Pfad. Da müssen wir jetzt durch, ist doch egal. Doch nach einigen hundert Meter auf diesem Pfad der immer wilder wird und schon kaum noch als Pfad zu erkennen ist, fragt man sich doch schon: Kann das noch richtig sein? Denn ich wollte ja noch gar nicht zu einem konkreten Haus, sondern erstmal nur zu einer Strasse. Letztendlich vor einer Gartentür stehend – an der ein Schild hängt: „beware of the dog!“ – wünscht man sich nie dort hingegangen zu sein. Doch man will auch nicht mehr zurück. Dann wartet man ein wenig, ob man den ominösen besten Freund des Menschen nicht noch aus der sicheren Position, ausserhalb der Gartentür erkennen kann und wagt das Spiel… Da finde ich mich nun in einem typischen Vorgarten von Dunedin wieder (die sind so ähnlich wie in Britannien) auf mich zu kommt ein dicker Terrier und wuselt um meine Füße. Etwas beruhigt versuche ich das nächste Problem zu lösen: Wo ist der Ausgang aus diesem **-Garten. Ganz einfach das gegenüberliegende Gartentor. Und da war ich in der gesuchten Strasse. Etwas strange durch einen privaten Garten geleitet zu werden, aber so sind se die Kiwis.

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Auf der Uni geht’s auch so langsam voran. Es wird auch Zeit, da ich immer noch nicht eingeschrieben bin, weil: Kein Visum! Auf das dumme Visum warte ich schon seit dem zweiten Tag nachdem ich hier ankam … Naja, der Kiwi sieht’s locker, da gewöhnt man sich schnell dran und fängt an auch alles locker zu sehen.
Gleich gehe ich in den legendären Biotechnology Kurs. Da schaut mich jeder schief an und fragt mich „Was macht n Informationsmanager in Biotechnologie???“ genauso wie mich jeder aus IM fragt „Was machst du in Biotechnologie?“. Naja, mal sehen was das Schicksal für mich dort bereithält.

So zum Schluss noch ein Bild vom Strand… Ja, Lenz und Lemmes, ich bin da reingegangen…

Beach

6 Antworten zu „Dunedin, University of Otago, Anreise“

  1. Nina Daghestanli sagt:

    Hey Dude,

    hört sich ja spannend an. Aber wieso gehst du zu diesem Biotechnology Kurs???

    Wie lang bleibst du bei den Kiwis?

    Oh man, ich will auch da reingehen. ;-) (ins Meer)

    Viel Spaß noch und Gruß
    Nina

  2. Thomas sagt:

    Ja Servus Michael!
    Ne, wusste nicht, dass du in Neuseeland bist. Aber freut mich für dich :-)
    Ich erspare dir die Frage, warum zu Biotechnologie belegst … es ist wahrscheinlich alles Teil eines grossen Plans.

    Wünsche dir jedenfalls eine grossartige Zeit am andren Ende der Welt. Die wirst du gewiss haben. Und poste mal fleissig Fotos – ich wette du machst ne Menge.

    Viele Grüsse aus Estland,
    Thomas

  3. Till sagt:

    Mensch Zaggl,

    Du machst aber auch wieder Sachen!

    Gruß,

    Till

  4. Christoph sagt:

    Ich sehe, du legst in deinen ersten Tagen schon gut vor!
    Ich bin mir sicher, dass es weiterhin spannend bleibt ;)
    Genieß die Zeit….
    Christoph

  5. Höhni sagt:

    Hi Zaggl!
    Hört sich ja alles sehr mysteriös an, die Verwirklichung deines großen Biotechnologie-Plans.
    Aber du bist alt genug, um genau zu wissen, was du tust und warum du es tust, oder eben nicht tust!!!
    Wünsche dir alles in allem eine schöne, lehrreiche und vor allem erfolgreiche Zeit da unten.

    Warte mit dem Bauprojekt auf deine Wiederkunft, so dass du übergangslos eine Beschäftigung hast u dir nicht langweilig wird!!!

    Mfg,
    Höhni

  6. Lemmes sagt:

    Na mein Freund,

    freut mich zu hören das es Dir gut geht da unten in Neuseeland!!

    Fahre heute Nacht erst mal in Skiurlaub nach Stanton.

    Bist Du da unten auch schon die Hänge des Schicksalsberges runtergewedelt.

    Du warst doch nicht wirklich da im Wasser?!

    Das sieht auf dem Foto so nach höchstens 10 Grad aus!!

    Dann lass es Dir mal weiterhin gut gehen und halt uns auf dem laufenden!

    Auf die Furgison!!!!

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